Thomas-Mann-Gymnasium
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Exkursion nach Berlin in drei Verfassungsorgane

Am 26. März 2018 fuhren die GRW-Grundkurse und die Geschichtsleistungskurse der elften Klasse nach Berlin. Bereits um 5 Uhr startete der Bus in Oschatz. Circa 3,5 Stunden und einige Nickerchen später erreichten wir unser erstes Ziel, das Bundeskanzleramt. Nachdem wir eine Sicherheitskontrolle durchliefen, konnte unsere kleine Führung durch das Gebäude beginnen. In zwei Gruppen verschafften wir uns einen Überblick über die Architektur, den Alltag und Funktionen des Kanzleramts. Leider hatten wir nicht die Chance, das Büro der Kanzlerin zu besuchen, dies wurde aber mittels eines Videos beschrieben und gezeigt. 10:30 Uhr endete unser Aufenthalt mit einem Gruppenfoto ganz traditionell auf der Treppe des Gebäudes, auf der bereits viele bekannte Politiker wie Barack Obama oder Emmanuel Macron gestanden hatten.

Anschließend fuhren wir mit dem Bus zum nächsten wichtigen Gebäude: dem Bundesrat. Normalerweise beraten dort die Vertreter der Bundesländer über Gesetzgebung, Verwaltung des Bundes und über Angelegenheiten der Europäischen Union. Diese Aufgabe durften wir Schüler an diesem Tag übernehmen, um zu verstehen, wie die Abgeordneten arbeiten. Jeweils zwei Schüler suchten sich einen Sitzplatz eines Bundeslandes, dessen Meinung man vertrat. Weiterhin wurden die Bundesregierung und die Bundestagspräsidentin mit 3 Schülern besetzt. Nun begann die Diskussion des angeführten Gesetzesentwurfs „Führerschein mit 16 Jahren“ und endete 30 Minuten später mit einer Abstimmung über den vorgeschlagenen Entwurf. Unser kleiner Bundesrat entschied sich dagegen. Danach erklärte uns der Mitarbeiter,  wie nach einem solchen Ergebnis die Bundesregierung reagiert und wie verfahren wird. Diese Erfahrung empfanden viele Schüler als äußerst interessant, aufschlussreich und wissenswert.

Im Anschluss hatten wir eine Mittagspause, um gestärkt für den Rest des Tages zu sein. Danach liefen wir vom Potsdamer Platz zum Reichstagsgebäude, an dem wir circa 14 Uhr ankamen. Vor dem Eintritt in das Gebäude durchliefen wir wieder eine Sicherheitskontrolle und wurden in kleineren Gruppen zum Eingang begleitet. Anschließend besuchten wir eine Informationsveranstaltung auf den Zuschauertribünen im Bundestag. Wir erfuhren spannende und interessante Fakten rund um das Reichstagsgebäude und die Aufgaben des Bundestags sowie der Abgeordneten. Als runden Abschluss hatten wir die Möglichkeit, in die Glaskuppel des Gebäudes zu gehen und die Aussicht über Berlin zu genießen. Circa 16 Uhr traten wir mit dem Bus die Heimreise an und erreichten 19:30 Uhr Oschatz. Ein anstrengender, informativer und lehrreicher Tag ging nach über 14 Stunden zu Ende.

Annalena Licht

OAZ berichtet: Oschatzer Gymnasiasten in Vénissieux

Schüleraustausch zwischen den Partnerstädten


Eine Delegation aus 15 Schülern der französischen Partnerstadt von Oschatz in der Stadthalle mit ihren Gasteltern und Schülern des Thomas-Mann-Gymnasiums Foto: Christian Kunze

Oschatz/Vénissieux. Direkt nach den Winterferien starteten 15 Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klasse des Thomas-Mann-Gymnasiums mit dem Zug nach Lyon. Trotz unserer Aufregung vor der Begegnung mit den Gastfamilien und der französischen Sprache hatten wir viel Spaß während der zehnstündigen Fahrt nach Lyon.

Jeder wurde von seiner eigenen Gastfamilie abgeholt und es ging für uns weiter bis nach Vénissieux, der Partnerstadt von Oschatz, welche im Großraum Lyon liegt und nun für eine ganze Woche unser Zuhause sein sollte.

Kulinarisch bestens versorgt

Das Klischee des guten Essens in Frankreich bewahrheitete sich schnell, indem jeder kulinarisch bestens versorgt wurde und sich sehr wohl fühlte.

Auf dem Plan stand ein volles Programm. Natürlich besuchten wir das lokale Gymnasium „Jacques Brel“, welches unglaublich modern war und uns alle überraschte. Es gibt keine Kreidetafeln mehr und alle Schüler müssen sich jeden Morgen in der Schule anmelden. Diese strengen Kontrollen am Eingang der Schule waren sehr überraschend für uns. Sehr freundlich wurden wir vom Schulleiter und ein paar Lehrern mit einem landestypischen Pain au chocolat und Croissant begrüßt. Gelegentlich besuchten wir den Unterricht, der teilweise wesentlich lockerer ist als unserer in Oschatz.

Lyon – eine vielseitige Stadt

Zudem fuhren wir oft nach Lyon – eine unglaublich vielseitige Stadt. Gerade die Altstadt hat es uns allen angetan, aber auch modernere Viertel, die sich ideal für Tagesausflüge und zum Shoppen eignen. Wir erlebten viele kulturelle Highlights und keiner der Jugendlichen und der zwei Lehrerinnen bereute es im Nachhinein mitgefahren zu sein. Nicht nur die Köstlichkeiten, sondern auch die besonderen Erlebnisse und neuen Erfahrungen haben uns beeindruckt.

Eine knappe Woche später, am 11. März, ging das Abenteuer weiter und unsere Austauschpartner kamen zu uns nach Hause. Zuvor besuchten sie zwei Tage lang Berlin. In Oschatz und deren Umgebung angekommen, waren viele überrascht von der ländlichen Region.

Anschließend wurden sie ebenso freundlich begrüßt, sowohl von unserer Schulleitung, als auch von unserem Oberbürgermeister Andreas Kretschmar.

Franzosen in Oschatz unterwegs

Während der Woche besichtigten sie die St.-Aegidien-Kirche, Dresden als eine kulturelle Stadt und auch Leipzig, wo sie sich im Jump House auspowern konnten. Auch Unterrichtsbesuche und Tandemlernen mit dem Französischkurs Klasse 11 standen auf dem Programm. Am Freitag, dem 16. März, als sich der Austausch dem Ende zuneigte, aßen alle noch einmal gemeinsam Abendbrot und ließen den Abend ausklingen mit der Veranstaltung „TMG stellt sich vor“. Einen gemeinsamen Samstag genossen alle in den Familien und am Sonntag hieß es Abschied nehmen.

Neue Freundschaften entstanden

Als Fazit lässt sich sagen, dass aus dem Schüleraustausch neue Freundschaften entstanden und der Austausch außer der persönlichen Komponente eine Bereicherung für das TMG und die Stadt Oschatz darstellt. Wir sind eine kleine Gruppe, die für die Freundschaft der beiden Städte und Länder etwas Wichtiges beigetragen hat.

Luise Schilke,

Thomas-Mann-Gymnasium Oschatz

OAZ berichtet: Im Kloster kommen junge Frauen hinter Glas

Schüler des Thomas-Mann-Gymnasiums wirken an einer Plastik des Künstlers Andreas Hartzsch für Sornzig mit


Erstes Kennenlernen: Schüler des Thomas-Mann-Gymnasiums und Andreas Hartzsch werden gemeinsam eine Skulptur für Kloster Sornzig gestalten. Foto: Axel Kaminski

Sornzig/Riesa. Der Lutherweg hat 2017, als sich der Thesenanschlag des Reformators zum 500. Mal jährte, große Aufmerksamkeit erfahren. Mit einem Kunstprojekt soll der Weg im Fokus des Interesses bleiben. Dafür waren im vergangenen Jahr vier Kunstwerke ausgeschrieben worden. Sie werden bis Ende 2018 in Leisnig und bei Döbeln sowie an den Klöstern Nimbschen und Sornzig errichtet.

Die Ausschreibung für das Sornziger Kunstwerk hat der im Riesaer Künstlerhaus „Glashof“ ansässige Andreas Hartzsch gewonnen. An seiner Arbeit werden sich sechs Schüler des Thomas-Mann-Gymnasiums Oschatz beteiligen. „Die ,sozialisierte Kunst’ war Bestandteil der Ausschreibung“, betont Andreas Hartzsch. Insgesamt sei das ein zweistufiges Verfahren gewesen. „Zunächst gab es einen Ideenwettbewerb. In der zweiten Stufe war ein Modell einzureichen“, erläutert der Glaskünstler. Rund 20 Künstler seien dazu eingeladen worden. Danach habe eine Jury ausgewählt, welches Projekt realisiert werden solle.

Andreas Hartzsch hat eine aus 34 Glasscheiben bestehende Skulptur mit dem Titel „Die jungen Frauen“ vorgeschlagen. Zwischen jeder der einen Zentimeter starken Glasscheiben sollen Frauenfiguren sparsam malerisch dargestellt werden. Sie würden in Farbigkeit, Symbolhaftigkeit und Details variieren. In Vorder- und Hinteransicht würden dann sämtliche Figuren erkennbar sein. „Jede Bewegung des Betrachters gibt räumliche Verschiebungen im Block zur Ansicht“, heißt es in der Projektbeschreibung.

„Die jungen Frauen“ nimmt Bezug auf die Nonnenflucht aus dem Kloster Sornzig im Jahre 1523, für die der Fluchthelfer Hinrich Kellner aus Mittweida geköpft wurde. Mit deren Geschichte werden sich die Gymnasiasten der Klassenstufen 9 und 10 im Rahmen des Projektes beschäftigen. Sie werden aber auch noch das Glas als Werkstoff näher kennen lernen. Am Mittwoch nahmen sie erst einmal Kontakt zum Künstler auf und besichtigten die von ihm im „Glashof“ ausgestellten Werke. Daneben klärten sie organisatorische Fragen ihres gemeinsamen Vorhabens und konnten bei einem ersten Einblick in die Werkstatt das Ausgangsmaterial und einige Werkzeuge in Augenschein nehmen. „Wir wollen als Gruppe eine Figur erstellen, so dass im fertigen Kunstwerk eure Handschrift zu erkennen ist“, sagte Andreas Hartzsch den Schülern. Die meisten der Teilnehmer wirkten schon mehrmals an Kunstprojekten mit, die das Thomas-Mann-Gymnasium anbietet.

Die fertige Glasskulptur soll von einem Edelstahlrahmen eingefasst werden. Dieser wird auf einem 60 Zentimeter hohen Porphyrblock montiert. Gemäß der Ausschreibung sei bis zum Jahresende Zeit, das fertige Kunstobjekt am vorgesehenen Standort zu errichten. Andreas Hartzsch möchte allerdings nicht bei Schnee und Frost bauen, so dass er die Arbeit an „Die jungen Frauen“ spätestens im Oktober beenden will.

OAZ berichtet: Talente-Abend am Gymnasium: Hier heben die Zumba-Tänzerinnen ab

Nach zwei Jahren Pause wird Traditionsveranstaltung „TMG stellt sich vor“ wieder aufgelegt


Die neue Zumbatanzgruppe in Aktion.

Foto: Christian Kunze

Oschatz. Zwei Jahre lang war es still um die Traditionsveranstaltung „Thomas-Mann-Gymnasium stellt sich vor“. Bei der Wiederauflage des kulturellen Talente-Abends in der Schule wurde jetzt deutlich: In dieser Zeit hat sich einiges getan – was, das zeigten 110 Gymnasiasten.

Schon im Foyer staunten die Besucher über die zahlreich ausgestellten Ergebnisse des Kunstunterrichts und anderer kreativer Projekte. Die Resultate der „Nacht der Künste“ im vergangenen Jahr in der Pfarrscheune im benachbarten Liebschützberger Ortsteil Borna fanden dort ebenso Beachtung wie die unlängst abgeschlossene Initiative „Sounds an Colours“ des Fördervereins am Thomas-Mann- Gymnasium (wir berichteten).

In der mit rund 150 Besuchern bis auf den letzten Platz gefüllten Aula erlebte das Publikum einen beeindruckenden Querschnitt der Ganztagsangebote und des übrigen Könnens der Schüler und ihrer Pädagogen. Für die richtigen Töne waren an diesem Abend gleich mehrere Akteure zuständig. So waren der Kinder- und der Jugendchor unter der Leitung von Katja Scholz und Marc Hartwiger mit sieben Liedern zu erleben. Die beiden Pädagogen griffen zwischendurch selbst zu Instrumenten, Scholz am Flügel und Hartwiger als Teil des Streichquartetts.

Neben Flöte und Klarinette erklangen dann auch noch Gitarren – gespielt von den Mitgliedern der neu gegründeten Schülerband „Broken Broom“. Fünf Zehntklässler, unterstützt vom Fremdsprachenassistenten Dimitri aus Russland, hatten ihren ersten Auftritt bei einer Firmenfeier des Musikhauses Korn – vor 250 Zuhörern! Das war das Gastspiel in der Aula schon fast ein Klacks. Ach ja: Die Jungs sind stetig auf der Suche nach neuen Auftrittsmöglichkeiten in der Region.

Ebenfalls ganz frisch ans Werk gegangen ist die neu gegründete Theatergruppe. Die Arbeitsgemeinschaft Darstellendes Spiel feilt derzeit an ihrem ersten Stück, das zum Schuljahresende auf die Bühne kommen soll. Da die Gruppe jedoch am Freitagabend, ebenso wie der Chor, krankheitsbedingt schwach besetzt war, galt es zu improvisieren. Das war jedoch kein Beinbruch, denn so holten die Akteure ihre Probenatmosphäre hinter den Kulissen hervor zum Publikum.

Wenn es etwas gibt, das mehr Mut erfordert, als in einem Stück in Rollen zu schlüpfen, dann das: eigene Texte öffentlich vortragen. Dieses Wagnis gingen Gloria Pfister und Marie-Luise Arnold ein. Ihre lyrischen Skizzen, entstanden ebenfalls in der Nacht der Künste, kehren das innere Leben der Urheberinnen nach außen – mit wenigen Worten geben sie somit viel von sich preis. Beeindruckend ist, dass auch individuelle Talente an solch einem Abend Platz haben.

Ganz viel Platz auf der Bühne benötigte im Anschluss an die Lesung die Zumba-Tanzgruppe. Auch an diese sportlich-tänzerische Darbietung war vor drei Jahren noch nicht zu denken. Bunt und schwungvoll leiteten die Akteure zum Finale über.

Der gemeinsame Chor deutscher und französischer Stimmen, bestehend aus Schülern des Thomas-Mann-Gymnasiums und der Oschatzer Partnerstadt Venissieux, markierte, gespickt mit Impressionen des Schüleraustauschs, den Höhepunkt des Abends. Na dann, auf ein Neues im kommenden Jahr!

Der Kinder- und der Jugendchor musiziert hier unter Leitung von Marc Hartwiger. Mehr Bilder des Abends auf www.lvz-online.de/Oschatz, Foto: Christian Kunze

OAZ berichtet: Farben und Klänge verschmelzen in der Oschatzer St. Aegidienkirche

Klavierkonzert mit Andreas Boyde und Gemälden Oschatzer Gymnasiasten begeistert über 300 Zuschauer


Andreas Boyde am Flügel im Altarraum der St. Aegidienkirche. Ein Video vom Konzert sehen Sie auf www.lvz.de Fotos: Andreas Görl

Oschatz. Russische Kälte zu russischen Klängen: Als Andreas Boyde am Freitagabend in der Oschatzer St. Aegidienkirche Modest Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“ anstimmte, war die Atemluft der Zuhörer sichtbar. Trotz der Kälte kamen über 300 Menschen, um das nachgeholte Konzert des Star-Pianisten zu erleben. Mit fortwährender Dauer war den Besuchern anzusehen, dass es in ihrem Inneren doch wärmer wurde. Die Begeisterung für die Musik ging von dem virtuos spielenden Star-Pianisten aus London auf die Anwesenden über. Musik verbindet.

„Im November vergangenen Jahres hatten wir geplant, den Auftritt als Finale des Projektes Sounds and Colours in der Stadthalle zu genießen – doch dann erkrankte Andreas Boyde plötzlich“, erinnert Tom Herberger, Vorsitzender des Fördervereins am Thomas-Mann-Gymnasium. Der Verein hatte es, gemeinsam mit anderen Sponsoren ermöglicht, dass Schüler des Gymnasiums zusammen mit Andreas Boyde einen Workshop bestritten. Sie malten Bilder zu der von ihm gespielten Musik.

Clara Zerbs malte zu „Promenade III“

Sounds and Colours, also Klänge und Farben, verschmolzen nun beim nachgeholten Konzert miteinander. Boyde brachte neben „Bilder einer Ausstellung“ zudem Ludwig van Beethovens „Mondscheinsonate“ und Claude Debussys „Images pour piano“ zu Gehör. Diese Programmmusik ließ die Gäste nicht kalt – am Ende des knapp zweistündigen Konzerts gab es nicht nur minutenlang Applaus, sondern stehende Ovationen.

 

Der Förderverein gewährte allen Interessierten freien Eintritt zu diesem besonderen Erlebnis und setzte auf den Benefizgedanken. „Sie geben was es Ihnen wert ist – und wir verwenden Ihr Geld im Förderverein zugunsten des Gymnasiums und der Aktivitäten der Schule – ganz egal, ob es sich dabei um Honorare, Transportkosten, Tierfutter, Sportwettkämpfe oder eines der zahlreichen anderen Projekte handelt, es kommt den Schülern zugute“, so Herberger.

Er hob neben den Unterstützern auch die weiteren Mitwirkenden hervor. „Ohne die Kunsterziehungslehrerinnen Rosi Rochner und Silke Hörügel und das Engagement der Schulleitung hätte diese einmalige Idee nicht umgesetzt werden können“. Verkauft wurden im Rahmen des Konzerts außerdem Postkarten mit den Gemälde-Motiven der Schüler sowie Boyde-CDs. Insgesamt kam nach Angaben des Fördervereinsvorsitzenden so eine Gesamtsumme von 1680 Euro für das Vereinskonto zusammen.

Der Abschluss dieser nicht alltäglichen Initiative zur Begabtenförderung war nicht nur ein Kunstgenuss in ansprechender Atmosphäre, sondern auch für die beteiligten Schüler eine ganz besondere Erfahrung. Sophie Kinder aus Oschatz fühlte sich während des Zuhörens sofort wieder in den Workshop zurückversetzt. „Wenn ich doch nur einen Pinsel, eine Leinwand und Farbe zur Hand gehabt hätte, dann hätte ich sofort wieder malen können“, sagte sie.

Sophie Kinder malte zu „Die Hütte auf Hühnerfüßen – Baba Yaga“

Im Anschluss an den musikalischen Leckerbissen gab es Blumen für den Pianisten und eine Kirchenführung für Interessierte, die das Gotteshaus vielleicht noch nicht kannten, angeboten von Pfarrer in Ruhe Berthold Zehme. Eine Premiere war das Konzert auch für Andreas Scheller. Der langjährige Kopf des Fördervereins hat schon vieles getan, aber eine Kirche für solch einen Abend vorzubereiten, das war auch für ihn etwas Neues.

Sebastian Herbst malte zu „Das Bogatyr-Tor“ l